• A6 Jung Fahrzeugbau

Die Historie

1925

Gründung der heutigen A6 Nutzfahrzeuge als Huf- und Wagenschmiede durch Robert Jung im pfälzischen Schönenberg. Das klassische Schmiedehandwerk und der Bau von Anhängern für die Land- und Forstwirtschaft stehen im Vordergrund der Entwicklung und Herstellung.


1930

Die ersten Speditionsfahrzeuge verlassen den Betrieb in der Schönenberger Bahnhofstraße. Hier wird der Grundstein für den Fortbestand und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens gelegt.


1935

Der erste Einheitsspeditionsanhänger wird entwickelt und gebaut.


1945

Harte Jahre der Entbehrung, doch der Krieg ist vorbei. JUNG nimmt am Aufschwung teil, knüpft an die alten Erfolge an und entwickelt sich weiter.


1948

Richard Jung, der Sohn des Firmengründers, tritt seine Lehre im elterlichen Betrieb an. Anschließende Aufenthalte im europäischen Ausland eröffnen dem „JUNGen“ Nutzfahrzeug-Pionier neue Erkenntnisse und Erfahrungen im Leichtmetall- und Fahrgestellbau und sichert damit den Vorsprung in der Aufbau- und Anhängerherstellung.


1955

Der erste Anhänger für die Entsorgungswirtschaft zur Altglasentsorgung kommt zur Auslieferung an die Karlsberg Brauerei in Homburg.


1959

Mit der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik eröffnet sich auch dem pfälzischen Fahrzeugbauer Richard Jung ein neuer Markt. Neue Produktionskapazitäten müssen geschaffen werden.


1962

Eine neue Werkshalle mit Bürogebäude wird in Homburg/Saar in der Kaiserslauterer Straße ihrer Bestimmung übergeben.
Die Fertigung läuft an.


1965

Neue Herausforderungen und die damit verbundene Entwicklung neuer Konstruktionen: Langeisen-Sattelanhänger, Teleskop-Sattelanhänger sowie Sonderfahrzeuge zum Transport schwerster Stahlkonstruktionen mit Gewichten bis zu 60 t und Längen von 26 m, die bundesweit verkauft werden, garantieren eine sichere Auslastung.


1967

Weitere Neuentwicklungen für Versorgungsfahrzeuge gehen in die Produktion.


1980

Der Umbruch in der Stahlindustrie stellt das Unternehmen vor neue Herausforderungen. Man konzentriert sich auf folgenden Kundenkreis: Entsorgungswirtschaft, Getränkewirtschaft, Bauwirtschaft, Verteiler- und Versorgungsunternehmen.


1981

Auf einem 10.000 qm großen Industriegelände in Homburg in der Michelinstraße wird ein neues, modernes Fahrzeugwerk errichtet, das im August 1982 von Roswitha und Richard Jung feierlich seiner Bestimmung übergeben wird.


1987

Entwicklung von elektronisch-hydraulisch gelenkten Vor- und Nachlauflenkachsen, erstmals vorgestellt auf der IAA 1987 in Frankfurt.


1990

Axel Jung, Enkel des Unternehmensgründers, wird in die Geschäftsführung des Unternehmens aufgenommen.


1991

JUNG Fahrzeugbau erfreut sich immer größerer Beliebtheit. JUNG Lenkachsen werden mittlerweile europaweit eingesetzt.


1995

Um der steigenden Nachfrage nach JUNG Produkten nachzukommen, wird die vorhandene Produktionsanlage erweitert. Das JUNG Firmengelände in der Michelinstraße in Homburg umfasst eine Fläche von mehr als 16.000 qm mit mehr als 4.000 qm modernster Produktionsanlagen.


1997

Neugliederung der Reparatur- und Instandsetzungsaktivitäten der Robert Jung GmbH im JUNG Truck und Trailer Service-Center. Durch die eigenverantwortliche Organisation eines Unternehmens im Unternehmen wurde der Grundstein für die hohe Kundenzufriedenheit und den damit verbundenen Erfolg gelegt.


1998

Lieferung des 3.000 JUNG Containeranhängers.


2000

Mit dem neuen Jahrtausend bricht auch eine neue Zeitrechnung im Bereich der Containeranhänger an. Im Juni stellt JUNG seine APOLLO-Baureihe auf der Messe „Entsorga“ in Köln einem internationalen Publikum vor. Die Vorteile dieser Baureihe im Hinblick auf Nutzlast, Stabilität und Handling sind bis heute richtungsweisend.


2002

Dem Konzept des Truck und Trailer Service-Centers folgend, und in Anpassung an die neuen Marktgegebenheiten, sichert sich JUNG mit seiner Sparte Sonderfahrzeugbau durch Innovation und Kundenzufriedenheit auch für diesen Bereich die regionale Marktführerschaft und behauptet diese mit einem Höchstmaß an Individualität.

Höchste Produktqualität und lange Lebensdauer, die Flexibilität bei Problemlösungen und die konsequente Umsetzung von Markterfordernissen haben JUNG Fahrzeugbau zu einem der führenden Hersteller und Dienstleister werden lassen. Mehr als 400 Neufahrzeuge verlassen jährlich das Werk in Homburg.

Im Truck und Trailer Service-Center mit angegliedertem Ersatzteilzentrum und einer Großraum-Lackieranlage werden jährlich mehr als 10.000 Kunden-Aufträge abgewickelt.

Die Markteinführung des neuen, leichtfüßigen Rollcontaineranhängers mit dem Namen APOLLINO sorgt für Furore. Dank modernster Materialien und ausgefeilter Konstruktion liegt sein Eigengewicht unter der magischen Grenze von 3 t – bares Geld in Form einer noch größeren Nutzlast bei gleicher Stabilität.


2006

Im Truck und Trailer Service-Bereich springt die Ampel auf „grün“ für die neu entwickelte Service-Philosophie: Fortan können Aufträge an Kundenfahrzeugen im Zwei-Schicht-Betrieb werktags zwischen 06.00 Uhr und 22.00 Uhr durchgehend und samstags von 06.00 Uhr bis 14.00 Uhr durchgehend angenommen und ausgeführt werden.

Der Hol- und Bringservice überbrückt die Wege zwischen Kunden und dem Werk in Homburg. Weitere Annehmlichkeiten folgen in Form eines eigenen Kundenbistros und einem 24-Stunden-Notdienst.


2008

Ministerpräsident Peter Müller eröffnet das neu gebaute Oberflächentechnikzentrum auf dem Gelände in der Michelinstraße in Homburg. Dort wird den Kunden neben einer der modernsten Sandstrahlanlagen ein serienmäßiger Zinkschutz bei allen Anhängerfahrgestellen geboten.


2009

Im Dezember 2009 wird JUNG nach erfolgreicher Auditierung Servicepartner von Mercedes-Benz.


2011

Seit Februar 2011 ist JUNG Partner der MKG Maschinen- und Kranbau GmbH und somit für den Vertrieb und den Aufbau von MKG-Kränen im Saarland und darüber hinaus zuständig. Diese starke Zusammenarbeit gibt den Kunden die Möglichkeit, für sie zugeschnittene Lösungen aus einer Hand zu bekommen.


2013

Mit Blick in die Zukunft ändert JUNG Fahrzeugbau seinen Namen und wird zu A6 Nutzfahrzeuge.

Eine weitere Zusammenarbeit als autorisierter Servicepartner wird mit IVECO geschlossen.


2014

Zur Steigerung der Kundenmobilität wird eine Smart-Flotte von 4 Fahrzeugen angeschafft, die es den Kunden ermöglicht, nach der Fahrzeugverbringung ohne Zeitverlust den Nachhauseweg anzutreten.

Im Dezember 2014 startet nach erfolgreicher Auditierung eine weitere Servicepartnerschaft mit einem starken Partner – mit UNIMOG.


2015

JUNG startet im Sonderfahrzeugbau äußerst erfolgreich mit einer neuen Sparte, der Konstruktion und der Fertigung von Racetrailern für den Motorsport.
Nachdem JUNG in der Vergangenheit spezielle Fahrgestelle für einen englischen Aufbauhersteller von Racetrailern gebaut hat, wurde für den Rennstall Team75 Bernhard ein individueller Racetrailer konzipiert, konstruiert, entwickelt und gebaut.

Dabei liegt die Stärke in der individuellen Konzeption – maßgeschneidert, in hochhandwerklicher Fahrzeugkunst, mit attraktiven Preisen und kurzer Lieferzeit.